Kunstpark Olmes nimmt immer mehr Gestalt an

Sechs Jahre arbeitet Heinrich Olmes bereits an seinem Kunstpark. In diesem Jahr stellte er einige Skulpturen fertig, die die Beziehung des Menschen zur Natur darstellen sollen. Vor einigen Jahren war es noch eine Müllhalde, doch seit Heinrich Olmes sich mit dem Grundstück in Emlichheim beschäftigt, ist die Fläche mehr und mehr zu einem Park geworden. "Seit sechs Jahren arbeite ich nunmehr an diesem Park. In den vergangenen drei Jahren konnten Interessierte ihn schon besuchen.


Aber erst 2002 sind viele der Skulpturen wirklich fertig geworden", berichtet der Künstler von den Arbeiten in seinem Kunstpark. Gesundheitliche Probleme hatten Olmes gezwungen, einige Zeit etwas kürzer zu treten.Trotzdem nimmt der Park immer mehr Gestalt an. Bäume und Sträucher wurden erst angepflanzt - 6000 Pflanzen allein im vergangenen Jahr - und Seen wurden angelegt und vermitteln mittlerweile den Eindruck, als hätte es dort niemals anders ausgesehen.


Zu den neuesten seiner Werke zählt unter anderem eine Installation mehrerer Fahrräder, die am Ufer eines Sees mit jeweils einem Stück Holz auf dem Gepäckträger angebracht wurden. "Dies soll bedeuten, dass jeder sich einfach ein Stück der Natur mitnimmt, wenn es ihm passt", erklärt Olmes.

Die kleinen Fahrräder sollen zeigen, dass selbst Kinder vor der Zerstörung nicht Halt machen. Eine überdimensionale Hand mit einem Strauch in der Mitte ist als Symbol dafür gedacht, dass der Mensch die Natur in der Hand hält. Der Lauf beginnt beim etwa drei Meter hohen Wasserfall am Eingang und setzt sich durch kleine Bäche und Teich im gesamten Areal fort.


"Im Jahr 2001 waren es rund 30.000 Interessierte, die in den Park kamen." berichtet Olmes und gibt das Ziel für 2002 an: "Wir hoffen, dass es in diesem Jahr noch mehr werden." Gerade aus den Niederlanden kommen viele Kunstinteressierte. Gruppen nutzten oft den Service der Führungen, die Heinrich Olmes, wann immer er Zeit hat, selbst übernimmt."Ich habe viele Ideen, die noch nicht realisiert wurden", berichtet der Künstler, der noch lange nicht ans Aufhören denkt...